ie Prozessüberwachung ist in Glas- und Metallgießereien eine Herausforderung. Die Messung von Schmelz- oder Rauchgastemperaturen bedeutet, dass die empfindlichen Sonden hohen Temperaturen und korrosiven Umgebungen ausgesetzt sind.
Thermoelemente werden im gesamten Spektrum der Technik und Industrie eingesetzt, um genaue Temperaturmesswerte an Ort und Stelle zu erhalten. Diese wird als Funktion der Temperaturdifferenz an einer Verbindungsstelle zwischen zwei temperaturempfindlichen Drähten - in der Regel Chrom-Alumel oder ein so genanntes Thermoelement vom Typ K - berechnet.
Obwohl Thermoelemente bei Temperaturen über 1,000°C (1,832°F) zuverlässig und genau sind, sind sie in rauen Umgebungen korrosionsanfällig und können den starken Temperaturschocks in Gießereianwendungen nicht standhalten. Darüber hinaus hängt die Genauigkeit der Temperaturmesswerte von der Maßhaltigkeit der Thermodrähte ab, was bedeutet, dass es nur eine geringe Toleranz für thermisch bedingte Ausdehnung gibt.
Eine einfache Lösung für dieses Problem ist die Ummantelung der Thermoelemente mit einem Schutzrohr aus einer technischen Keramik wie Aluminiumoxid, Siliziumcarbid oder Zirkoniumdioxid.