Drahtverzinkung: Nichteisenmetalle und Siliziumcarbid

Es gibt viele Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Metalllegierungen während ihrer Verwendung der Korrosion oder Oxidation zum Opfer fallen. Ihre chemische Zusammensetzung kann verändert werden, um die Konzentration von Korrosionsschutzelementen wie z. B. Molybdän (Mo) zu erhöhen. Dies ist jedoch oft ungeeignet, da eine Änderung der elementaren Zusammensetzung des Produkts zu chemischen/mechanischen Veränderungen führen würde, die die Verarbeitbarkeit verändern, die Leistung beeinträchtigen, die Toleranzen verringern könnten usw.

Bei Produkten wie Kabeln, bei denen die Maßtoleranzen bereits sehr gering sind, ist die bevorzugte Methode zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit eine Beschichtung oder Oberflächenbehandlung. Eine der führenden Lösungen in diesem Fall ist die Drahtverzinkung. Drahtverzinken, manchmal auch als Feuerverzinken bezeichnet, bezieht sich auf den Prozess, bei dem Metalldrähte mit einer Schutzschicht aus Nichteisenmetallen Zink (Zn).

Was ist Drahtverzinkung?

Zink ist ein Nichteisenmetall mittlerer Festigkeit mit einem sehr niedrigen Schmelzpunkt von 420°C (788°F) und hoher Verarbeitbarkeit. Wie alle Nichteisenmetalle enthält Zink kein Eisen (Fe), was bedeutet, dass es praktisch unempfindlich gegen Oxidation ist und eine extrem hohe Korrosionsbeständigkeit aufweist. Dadurch eignet es sich ideal zum Aufbringen von Schutzschichten auf Eisenlegierungen wie Stahl. Es gibt viele Verfahren zur Verzinkung von Legierungen, das wichtigste ist die Feuerverzinkung.
Bei der Feuerverzinkung werden die Werkstücke in ein Schmelzbad aus geschmolzenem Zink getaucht. Produkte mit langen kontinuierlichen Querschnitten, wie Drähte, werden verzinkt, indem sie auf Drahtführungen durch das Schmelzbad gezogen werden.
Sie werden anschließend abgezogen, bevor der Zinküberzug aushärtet, um eine optimale Gleichmäßigkeit der Beschichtung zu gewährleisten.
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Es gibt viele Berührungspunkte zwischen wichtigen Bauteilen in einem Verzinkungsbad und dem geschmolzenen Zink, was zu einer schnellen Zersetzung und letztendlich zu einer schlechten Lebensdauer führen kann. Obwohl Zink den niedrigsten Schmelzpunkt aller Nichteisenmetalle hat, erfordert die Feuerverzinkung Hochleistungsmaterialien, um die angestrebte Lebensdauer der Komponenten zu erreichen.

Verwendung von Siliziumcarbid beim Drahtverzinken

 

Siliziumcarbid (SiC) ist eine fortschrittliche technische Keramik, die seit Jahrzehnten von Ingenieuren genutzt wird. Als eine der ersten Feinkeramiken, die in industriellen Massenprozessen eingesetzt wurde, ist sie nach wie vor eine der führenden Lösungen für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen mit hohen chemischen, mechanischen und thermischen Anforderungen.

Heizrohre in Schmelzbädern für Nichteisenmetalle werden beispielsweise routinemäßig aus Siliziumkarbid hergestellt, da die Keramik eine außergewöhnliche thermodynamische Stabilität und chemische Integrität aufweist. Cryston® Max-Tauchheizrohre von Saint-Gobain High-Performance Ceramics & Refractories sind auf eine längere Lebensdauer ausgelegt, wodurch sich der laufende Wartungsaufwand verringert und letztlich die Produktionsleistung erhöht.

Bei Saint-Gobain haben wir unsere beispiellose Erfahrung im Bereich der Hochleistungsmetallurgie und der technischen Keramik genutzt, um einzigartige Siliziumkarbidlösungen für kontinuierliche Schmelztauchprozesse zu implementieren. Unsere gegossenen Refrax®-Drahtführungen und Senkersteine ergänzen die keramischen Hochleistungsheizungen, um den Durchsatz zu erhöhen und eine höhere Produktivität auf Dauer zu gewährleisten. Unsere Siliziumkarbidlösungen mit ihrer außergewöhnlichen Beständigkeit gegenüber geschmolzenen Nichteisenmetallen sind auch als Säureschieber, Balken und Kämme erhältlich, die die Leistung von Drahtverzinkungsbädern erheblich steigern können.

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