Es gibt zwei Hauptkonstruktionen: Kern- und kernlose Induktionsöfen1.
Sie nutzen die Induktion magnetischer Spulen, um Eisen- und Nichteisenmetalle in einem Tiegel oder Gießkanal schnell und gleichmäßig zu erhitzen. Ein Wechselstrom wird durch die primäre Kupferspule geleitet, die eine zentrale Kammer umgibt, in der sich das zu schmelzende Metall (Charge) befindet, wodurch ein magnetisches Wechselfeld entsteht. Die dabei entstehenden Wirbelströme stoßen auf Widerstand und erzeugen Wärme (Joule-Effekt), die das Metall schnell schmilzt und umrührt2.